23. Januar – 1. Februar 2026 | Artist Talk 30. Januar 2026, 18:00
Paul Sonntag
Screening
Paul Sonntags Film NICHTS BLEIBT UND NICHTS VERSCHWINDET (2026) ist eine detaillierte Langzeitbeobachtung einer Berliner Straßenecke, an der ein Supermarkt schließt und ein Café öffnet. Damit wird ein scheinbar nebensächlicher Ort zum Protagonisten des Films – und mit ihm die Frage, wie Konsumverhältnisse den städtischen Raum formen und ihn damit zugleich verbrauchen und verändern. Der Film hat im Januar 2026 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken Premiere.
Eine Straßenecke in Berlin-Moabit verändert sich: Aus einem alternden Supermarkt wird eine Baustelle und dann ein Neubau. Regale werden eingeräumt, Wände abgerissen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbeiten, lassen den Ort erst entstehen. In welcher Beziehung stehen sie zu ihm? Wie bestimmt er die Umstände ihrer Arbeit? NICHTS BLEIBT UND NICHTS VERSCHWINDET überlagert die verschiedenen Versionen des Ortes und lässt sie zwischen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton gleichzeitig stattfinden. Mal spielerisch, mal gespenstisch, kommen dabei Wiederholungen zum Vorschein, die wie Echos zwischen den Welten wirken. Während die Menschen kommen und gehen, eröffnet sich ein Zwischenmoment wie eine Spalte in der Fassade der Routinen. Ist es eine Zeitenwende oder eine Neuauflage von dem, was immer schon da war? Über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht der Film mit Geduld, leisem Humor und liebevollem Blick das Verhältnis zwischen Arbeit und Veränderung am Ort.
Paul Sonntag war Teilnehmer der Autumn School Stadt als Beute, die im November 2025 die Verknüpfung von Stadtraum, Kunst, Wert und Verwertung untersuchte.
Kuratiert von Natalie Keppler & Agnieszka Roguski (Künstlerische Leiterinnen Kunst Raum Mitte)
Veranstaltungen:
30.01.2026
18:00 Screening
19:30 Artist Talk mit Paul Sonntag
Vorführungszeiten
täglich:
11:30
13:00
14:30
16:00
17:30 (außer am 30.1.)
Gesamtlänge: 79 min
Paul Sonntags Film NICHTS BLEIBT UND NICHTS VERSCHWINDET (2026) ist eine detaillierte Langzeitbeobachtung einer Berliner Straßenecke, an der ein Supermarkt schließt und ein Café öffnet. Damit wird ein scheinbar nebensächlicher Ort zum Protagonisten des Films – und mit ihm die Frage, wie Konsumverhältnisse den städtischen Raum formen und ihn damit zugleich verbrauchen und verändern. Der Film hat im Januar 2026 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken Premiere.
Eine Straßenecke in Berlin-Moabit verändert sich: Aus einem alternden Supermarkt wird eine Baustelle und dann ein Neubau. Regale werden eingeräumt, Wände abgerissen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbeiten, lassen den Ort erst entstehen. In welcher Beziehung stehen sie zu ihm? Wie bestimmt er die Umstände ihrer Arbeit? NICHTS BLEIBT UND NICHTS VERSCHWINDET überlagert die verschiedenen Versionen des Ortes und lässt sie zwischen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton gleichzeitig stattfinden. Mal spielerisch, mal gespenstisch, kommen dabei Wiederholungen zum Vorschein, die wie Echos zwischen den Welten wirken. Während die Menschen kommen und gehen, eröffnet sich ein Zwischenmoment wie eine Spalte in der Fassade der Routinen. Ist es eine Zeitenwende oder eine Neuauflage von dem, was immer schon da war? Über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht der Film mit Geduld, leisem Humor und liebevollem Blick das Verhältnis zwischen Arbeit und Veränderung am Ort.
Paul Sonntag war Teilnehmer der Autumn School Stadt als Beute, die im November 2025 die Verknüpfung von Stadtraum, Kunst, Wert und Verwertung untersuchte.
Kuratiert von Natalie Keppler & Agnieszka Roguski (Künstlerische Leiterinnen Kunst Raum Mitte)
Veranstaltungen:
30.01.2026
18:00 Screening
19:30 Artist Talk mit Paul Sonntag
Vorführungszeiten
täglich:
11:30
13:00
14:30
16:00
17:30 (außer am 30.1.)
Gesamtlänge: 79 min