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Screening und Talk: Afterlives (2025) & In the Wake of Unbelonging (2025)

26. – 28. Juni 2026


Montika Kham-on, Mooni Perry, Hanwen Zhang

Screening und Talk

26.6. – 28.06.2026: Screening (über das ganze Wochenende)

26.6.2026
19 Uhr, Screening:
Montika Kham-on, Afterlives (2025, 19:06 min) +
Hanwen Zhang, In the Wake of Unbelonging (2025, 16:10 min)

20 Uhr, Talk:
Montika Kham-on, AFSAR (Hanwen Zhang, Mooni Perry)

Die Videos Afterlives (2025) von Montika Kham-on und In the Wake of Unbelonging (2025) von Hanwen Zhang entwerfen spekulative Zukunftsszenarien von Migration und Poskolonialismus. Sie untersuchen die körperlichen und ökologischen Spuren, die diese hinterlassen. Das Screening und das anschließende Gespräch knüpfen thematisch an die aktuelle Ausstellung von Mooni Perry an.

Auch räumlich bilden sie ein Echo zu den dort eröffneten Schauplätzen: Screening und Talk finden innerhalb von Perrys Recherche-Installation AFSAR Comfort Women Study Club statt. Der Raum wird im Juni und Juli als Treffpunkt des Asian Feminist Studio for Art and Research (AFSAR) genutzt, einer kollektiven Rechercheplattform, zu der auch Perry und Zhang gehören.

Montika Kham-on verwebt in ihrer künstlerischen Praxis kollektive Ängste sowie Erinnerungen miteinander und setzt dominanten Narrativen verkörpertes Wissen und emotionale Landschaften entgegen. In Afterlives (2025) entwirft sie eine posttropische Zukunft, in der Licht Erinnerungen trägt, sich beugt und bricht und auf diese Weise Geschichten bewahrt, die sonst unausgesprochen bleiben: Auf einem jodhaltigen Planeten beschwört eine “Traumingenieurin” Visionen herauf, die vom Kampf ihres Großvaters gegen das zerstörerische Wetter in Isaan (Thailand) erzählen sowie von der Zwangsmigration und den Leben, die dadurch auseinandergerissen wurden. 

In the Wake of Unbelonging (2025) ist eine poetische Auseinandersetzung mit den Verflechtungen von Pflanzen und Menschen, Erinnerung und Migration, Kolonialgeschichte und ökologischem Überleben. Im Mittelpunkt steht die Robinie (lateinisch: Robinia pseudoacacia), eine in Nordamerika heimische Art, die heute in ganz Berlin gedeiht, oft in postindustriellen, vom Krieg gezeichneten oder geschädigten Landschaften. Hanwen Zhang zeichnet die Geschichte dieses Baumes nach, der in der chinesischen Natur, in der regionalen Küche und in der persönlichen Erinnerung der Künstlerin selbst verwurzelt ist. Sie ist als interdisziplinär arbeitende Forscherin Mitglied von AFSAR.

Mooni Perry untersucht in ihrer künstlerischen Praxis diasporische Formen des Göttlichen sowie geschlechtlich geprägte Kosmologien in Ostasien und darüber hinaus. In mehrkanaligen Videoinstallationen, filmischen Arbeiten und publizistischen Formaten erforscht sie, wie sich Gottheiten innerhalb sich verändernder historischer und politischer Kontexte anpassen. Sie ist Mitbegründerin von AFSAR. 

Die Videos werden über das gesamte Wochenende (26.6. – 28.06.2026) mit englischen Untertiteln gezeigt. Zum Auftakt des Screening-Wochenendes findet am 26.6. zudem ein Talk mit Montika Kham-on, Mooni Perry und Hanwen Zhang.

Kuratorinnen des Programms: Natalie Keppler & Agnieszka Roguski

Montika Kham-on, Afterlives, 2025 (video still). Courtesy the artist Montika Kham-on, Afterlives, 2025 (video still). Courtesy the artist
Montika Kham-on, Afterlives, 2025 (video still). Courtesy the artist
Hanwen Zhang, In the Wake of Unbelonging, 2025 (video still). Courtesy the artist Hanwen Zhang, In the Wake of Unbelonging, 2025 (video still). Courtesy the artist
Hanwen Zhang, In the Wake of Unbelonging, 2025 (video still). Courtesy the artist
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Screening und Talk: Afterlives (2025) & In the Wake of Unbelonging (2025)

26.6. – 28.06.2026: Screening (über das ganze Wochenende)

26.6.2026
19 Uhr, Screening:
Montika Kham-on, Afterlives (2025, 19:06 min) +
Hanwen Zhang, In the Wake of Unbelonging (2025, 16:10 min)

20 Uhr, Talk:
Montika Kham-on, AFSAR (Hanwen Zhang, Mooni Perry)

Die Videos Afterlives (2025) von Montika Kham-on und In the Wake of Unbelonging (2025) von Hanwen Zhang entwerfen spekulative Zukunftsszenarien von Migration und Poskolonialismus. Sie untersuchen die körperlichen und ökologischen Spuren, die diese hinterlassen. Das Screening und das anschließende Gespräch knüpfen thematisch an die aktuelle Ausstellung von Mooni Perry an.

Auch räumlich bilden sie ein Echo zu den dort eröffneten Schauplätzen: Screening und Talk finden innerhalb von Perrys Recherche-Installation AFSAR Comfort Women Study Club statt. Der Raum wird im Juni und Juli als Treffpunkt des Asian Feminist Studio for Art and Research (AFSAR) genutzt, einer kollektiven Rechercheplattform, zu der auch Perry und Zhang gehören.

Montika Kham-on verwebt in ihrer künstlerischen Praxis kollektive Ängste sowie Erinnerungen miteinander und setzt dominanten Narrativen verkörpertes Wissen und emotionale Landschaften entgegen. In Afterlives (2025) entwirft sie eine posttropische Zukunft, in der Licht Erinnerungen trägt, sich beugt und bricht und auf diese Weise Geschichten bewahrt, die sonst unausgesprochen bleiben: Auf einem jodhaltigen Planeten beschwört eine “Traumingenieurin” Visionen herauf, die vom Kampf ihres Großvaters gegen das zerstörerische Wetter in Isaan (Thailand) erzählen sowie von der Zwangsmigration und den Leben, die dadurch auseinandergerissen wurden. 

In the Wake of Unbelonging (2025) ist eine poetische Auseinandersetzung mit den Verflechtungen von Pflanzen und Menschen, Erinnerung und Migration, Kolonialgeschichte und ökologischem Überleben. Im Mittelpunkt steht die Robinie (lateinisch: Robinia pseudoacacia), eine in Nordamerika heimische Art, die heute in ganz Berlin gedeiht, oft in postindustriellen, vom Krieg gezeichneten oder geschädigten Landschaften. Hanwen Zhang zeichnet die Geschichte dieses Baumes nach, der in der chinesischen Natur, in der regionalen Küche und in der persönlichen Erinnerung der Künstlerin selbst verwurzelt ist. Sie ist als interdisziplinär arbeitende Forscherin Mitglied von AFSAR.

Mooni Perry untersucht in ihrer künstlerischen Praxis diasporische Formen des Göttlichen sowie geschlechtlich geprägte Kosmologien in Ostasien und darüber hinaus. In mehrkanaligen Videoinstallationen, filmischen Arbeiten und publizistischen Formaten erforscht sie, wie sich Gottheiten innerhalb sich verändernder historischer und politischer Kontexte anpassen. Sie ist Mitbegründerin von AFSAR. 

Die Videos werden über das gesamte Wochenende (26.6. – 28.06.2026) mit englischen Untertiteln gezeigt. Zum Auftakt des Screening-Wochenendes findet am 26.6. zudem ein Talk mit Montika Kham-on, Mooni Perry und Hanwen Zhang.

Kuratorinnen des Programms: Natalie Keppler & Agnieszka Roguski