catherina cramer ist Künstlerin und Filmemacherin. Ihre Installationen und Filme basieren auf künstlerischer Recherche und entstehen häufig in kollaborativen Prozessen mit Menschen und an Orten jenseits etablierter Kunst Kontexte. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Machtverhältnissen und kulturellen Normen auseinander und entwickelt daraus eine Praxis des Verlernens. Sie hinterfragt gängige Vorstellungen von Körper, Arbeit und Wert und sucht nach künstlerischen Formen, in denen Verletzlichkeit, Trauer und Neurodiversität nicht als Defizit, sondern als Wissens- und Beziehungspraxis erfahrbar werden.Ihre Arbeiten waren unter anderem im K21 – Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im HAU – Hebbel am Ufer, in der Julia Stoschek Collection sowie bei den Oakville Galleries zu sehen. 2024 wurde eine Publikation zu ihrer Arbeit veröffentlicht, gefördert durch die Krupp-Stiftung.
catherina cramer wird Arbeiten im Rahmen des Jahresprogramm 2026 DISSOLUTIONS im Kunst Raum Mitte zeigen.




